Umweltmanagement Systeme wie das Eco-Management and Audit Scheme (EMAS).
Unternehmen aus der Industrie und dem verarbeitenden Gewerbe versorgen die Menschen in unserem Land mit den unterschiedlichsten Produkten und Dienstleistungen. Für diese Produktion oder Dienstleistung setzen die Unternehmen Resourcen wie Energie, Wasser und Rohstoffe ein. Dabei entstehen aber auch Abfälle, Abwasser und Emissionen, womit Unternehmen die Umweltsituation nachhaltig beeinflussen.
Mit End-of-pipe-Technologien können diese
Abfälle und Emissionen nur bis zu einem gewissen Grad verringert werden.
Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Unternehmen sich dem vorsorgendem Umweltschutz verschreiben und durch Umweltmanagementsysteme die Resourcen effektiver einsetzen. Auf diesem Wege
können Unternehmen Abfälle reduzieren und effizienter
produzieren.
Je mehr Unternehmen solche Umweltmanagementsysteme einführen, desto besser und kontinuierlicher werden die Umweltleistungen verbessert und umso
geringer sind deren schädlichen Auswirkungen auf die Umwelt.
Die Ausweitung der Nutzung von Umweltmanagementsystemen ist eines der wichtigen Themen der Bundesrepublik Deutschland. Dazu müssen aber erstmal alle Unternehmen mit zertifizierten Umweltmanagementsystemen zahlenmäßig erfasst und registriert werden. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch zu bestimmen, welche Umweltmanagemantsysteme anzuerkennen sind. Als anerkannte Umweltmanagementsysteme gelten das Eco-Management and Audit Scheme (EMAS), das auf einer europäischen Richtlinie basiert. Aber auch regionale Management Systeme wie der bayerische Qualitätsverbund umweltbewusster Handwerksbetriebe (QuH) oder die privatwirtschaftliche Norm DIN EN ISO 14001 sind ebenso anerkannt, wie Unternehmen, die ein System von Ökoprofit oder Responsible Care eingerichtet haben.