Staatsanleihen - was man zur Staatsanleihe wissen sollte
Staatsanleihen sind ein sehr beliebtes Börsenpapier in Deutschland, bei dem es sich um ein festverzinsliches Wertpapier handelt. Begründen lässt sich diese Beliebtheit durch die hohe Sicherheit und den gleichzeitigen guten Ertragsmöglichkeiten, die in der Regel deutlich über denen von Spareinlagen liegen.
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Staatsanleihen werden, wie die Aktien, an der Börse gehandelt. Somit können sie täglich gekauft und auch verkauft werden. Dem Käufer wird der Anspruch auf Rückzahlung zu einem festen Zinssatz und zu einem bestimmten Zeitpunkt verbrieft. Innerhalb des sogenannten Mantels erfolgt die Verbriefung der Rückzahlung zu 100 Prozent, auf dem Zinsschein erfolgt die Festlegung der Zinskonditionen. |
Üblicherweise werden die Zinsen jährlich oder jährlich ausgezahlt. Staatsanleihen verfolgen das Ziel, dass sich der Staat von privaten Anlegern Geld leiht. Dazu werden regelmäßig neue Staatsanleihen emittiert. Derjenige, der die Anleihe auflegt oder ausgibt wird als Emittent bezeichnet.
Die Laufzeit dieser Staatsanleihen liegt in der Regel bei zehn Jahren. Als Laufzeit ist hier die Zeitspanne zwischen dem Emissionstag und dem Rückzahlungstag gemeint. Der festgeschriebene Zinssatz wird während der gesamten Laufzeit gezahlt. Grundsätzlich orientiert sich der Nominalzins einer neu aufgelegten Anleihe immer am jeweiligen Marktzins, liegt aber in der Regel höher, um potentiellen Kunden einen Kaufanreiz zu bieten.
Bankübliche Spesen und Gebühren fallen beim Kauf von Staatsanleihen an: Die Bankprovision liegt in der Regel bei 0,5% vom Kurs-/Nennwert. Die Spesen sind sehr unterschiedlich. Die Maklergebühren liegen meist bei 0,075% vom Nennwert und die Depotgebühren liegen bei etwa 1,5 Promille vom Nennwert (bzw. 0,4 bis 1,8 Promille vom Kurswert). Der Promillesatz wird von den meisten Banken vom Kurswert berechnet, andere berechnen diesen auch vom Nennwert. Vielfach wird auch eine Mischform verwendet, die für den Anleger meist jedoch ungünstig ist. Vielfach werden bei den Provisionen, Maklergebühren und Depotgebühren Mindestbeträge berechnet.
Staatsanleihen empfehlen sich für alle Personen, die Wert auf einen kontinuierlichen Wertzuwachs legen und nicht der Spekulationstyp sind. Staatsanleihen sind risikoarm, denn der Rückzahlungsbetrag ist bereits am Kauftag festgelegt. Die Rendite bei der Staatsanleihe spielt natürlich, wie bei jeder anderen Geldanlage auch, eine entscheidende Rolle. Sie gibt die effektive Verzinsung unter Berücksichtigung von Kaufpreis und Restlaufzeit an. Bei der Berechnung der Rendite einer Staatsanleihe spielt der Nominalzins oder der Emissionskurs (bei einer Neuemission) und der Börsenkurs eine wichtige Rolle. Hieraus ergibt sich die tatsächliche Verzinsung und somit auch die Rendite.
Doch in der Regel brauchen die Anleger bei der Berechnung der Rendite nicht selbst zum Taschenrechner zu greifen, denn die Kreditinstitute verfügen über entsprechende Tabellen. Grundsätzlich sollte eine Staatsanleihe gewählt werden, die mit den eigenen Renditevorstellungen und dem eigenen Wunsch-Anlagezeitraum übereinstimmt.
Anlageschwerpunkte, Management, Rendite und Performance sind wichtige Aspekte der Geldanlage. Um hier keine teuren Fehler zu machen, sollte ein Geldanlage - Vergleich von einem erfahrenen Experten eingeholt werden.
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